Gedanken zur Zeit

31. März 2021

Gerade geht es uns vermutlich allen so, wir sind genervt von der Situation, wir sind auch verwirrt, von den sich stetig ändernden Bedingungen. Wie schön wäre es, wenn die Pandemie endlich abklingen würde. Seit einem Jahr leben wir im Ausnahmezustand, mit einigen Dingen gut arrangiert mit anderen immer unzufriedener. Wir werden gereizter, unzufriedener und vermutlich auch unvorsichtiger, weil wir uns danach sehen Menschen zu treffen und Pläne zu machen. Aber wir wissen genauso, dass es noch nicht soweit ist. Um dem ganzen etwas entgegenzusetzen hat die Evangelische Jugend  im Kirchenkreis die Aktion #Hoffnungszeichen gestartet. Ganz unterschiedliche Bilder und Texte sind eingegangen. Vom Sonnenaufgang, über Frühjahrsblumen, Selbstgebasteltem bis hin zum Bild von Coronaschnelltests ist alles dabei. Und diese Bilder sind in vielen Kirchengemeinden ausgestellt, in der Kirche, den Fenstern des Gemeindeshauses, als Banner, im Schaukasten und auf noch ganz andere Weise.

Mich hat sehr begeistert, wie unterschiedlich Hoffnung aussieht, wie bunt, fröhlich und immer wieder überraschend. Ich lade Sie ein, gucken Sie auch einmal in ihrer Gemeinde, ob und wo die Bilder hängen und lassen sich Ihre Hoffnung stärken, sich inspirieren. Denn ich hoffe und bete, dass die Worte die bei Jesaja 40,31 stehen eintreten: Aber alle, die auf den Herrn hoffen, bekommen neue Kraft. Sie fliegen dahin wie Adler. Sie rennen und werden nicht matt, sie laufen und werden nicht müde.

Diakonin Silke Reimann

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