Aktion zur Passionszeit der Diakonie Katastrophenhilfe

19. Februar 2021

Ein Blick nach Syrien - Wie wir helfen können

Heute beginnt die Fastenzeit und mit dieser startet auch die diesjährige Aktion zur Passionszeit der Diakonie Katastrophenhilfe.

In diesem Jahr richtet sich der Blick nach Syrien, wo der Krieg nun in sein zehntes Jahr geht. Wir sehen Millionen von syrischen Flüchtlingen - viele sind Vertriebene im eigenen Land, andere sind in umliegende Länder Syriens geflohen, manche noch weiter. Die Folgen für die syrische Bevölkerung sind dramatisch: Ihre Lebensgrundlagen sind oftmals zerstört. Krieg und Vertreibungen haben den Menschen schwer zugesetzt.

Seit zehn Jahren leiden Syrerinnen und Syrer unter dem Krieg und seinen Folgen - es sind Menschen deren lange Leidenswege uns in diesem Jahr vor Augen stehen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit 2012 in Syrien und den Nachbarländern humanitäre Hilfe. Mit unseren Partnern vor Ort konnten wir seither schon über 1,3 Millionen Menschen helfen. Auch 2021 sind wir weiterhin in vielen Regionen Syriens aktiv, um das Überleben von besonders bedürftigen Menschen zu sichern und neue Lebensgrundlagen für sie zu schaffen.

Wir freuen uns, wenn auch Sie die Aktion zur Passionszeit unterstützen!

Ihr Ansprechpartner

Carsten Obergfell
Tel.: +49 30 65211-4711

Service für Spenderinnen und Spender

Ihre Spende hilft

IBAN: DE68520604100000502502
BIC:GENODEF1EK1
Evangelische Bank

Projektinformation!

Im Frühjahr 2012 – etwa ein Jahr nach Beginn des Krieges in Syrien – startete die Diakonie Katastrophenhilfe ihr Hilfsprogramm für die Menschen, die aufgrund der schweren Kämpfe innerhalb des Landes vertrieben wurden oder in den Nachbarländern Schutz suchten. Der Schwerpunkt lag zunächst auf der Versorgung und Unterstützung der Flüchtlingsfamilien, die in den umliegenden Ländern Türkei, Libanon, Jordanien und Irak Schutz suchten. Inzwischen hat sich der Schwerpunkt auf Projekte in Syrien und der Türkei verlagert.

Ausfürhliche Information im PDF-Format ...

So helfen wir!

Elins Wohnung liegt im Hinterhof einer großen Straße in der Altstadt von Homs. Während der Kämpfe um die Stadt verlief die Frontlinie direkt entlang ihres Hauses. Das Appartement im Erdgeschoß wurde von einer bewaffneten Gruppe eingenommen, die einen Teil der Wände herausriss, um sich besser zwischen den Häusern zu bewegen. Irgendwann wurde das Haus von einer Rakete getroffen, die die Decke der Küche einstürzen ließ. Die 58-Jährige floh mit ihrer Familie in ein kleines Dorf auf dem Land ...

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