Bündnis für Kinder und Familien in Niedersachsen

17. Juni 2021

In den Kindertagesstätten in Kirchboitzen und Südkampen wurde in der letzten Woche deutlich gezeigt, dass der Entwurf zur Novellierung des Kita-Gesetztes nicht ausreichend ist. Eine persönliche Teilnahme bei der Mahnwache vor der Staatskanzlei in Hannover war aufgrund der Betreuungszeit in den KiTas nicht möglich, aber man zeigte sich aus der Ferne solidarisch.

Die geplante Einführung einer dritten Mitarbeiter*in den Kindergärten klingt auf den ersten Blick zwar nach einer deutlichen Verbesserung der bisherigen Bedingungen. Die Umsetzung erfolgt aber nur stufenweise und beginnt frühestens in zwei Jahren. Und erst ab 2027 ist der vorgeschlagene Stufenplan dann komplett umgesetzt. „Die Kinder, die davon profitieren, sind heute noch nicht einmal geboren,“ so Martina Ernste vom Bündnis für Kinder und Familien in Niedersachsen. In der Praxis bedeutet es, dass dann zwar eine weitere Kraft in den Gruppen eingesetzt wird, diese aber nur mit 20 Wochenstunden. Das ist für die Anforderungen in der heutigen Zeit nicht mehr angemessen.

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