Wie reagierst du darauf?
Die Evangelien berichten von verschiedenen Erlebnissen mit der Auferstehung Jesu Christi:
Die Reaktion der Frauen, die Jesusjüngerinnen: Maria Magdalena und andere Frauen machten sich am frühen Sonntagmorgen auf den Weg, um den Leichnam Jesu, der in einem Grab lag, zu salben. Sie gingen gemeinsam und mutig, auch wenn sie traurig waren. Der Engel sagte zu ihnen: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ Nun sollten sie gehen und verkünden: „Jesus lebt!“ Sie erzählten alles den anderen Jünger, die gezweifelt haben und erst zum leeren Grab gehen müssen, um zu glauben.
Die Einstellung der Jünger auf dem Weg nach Emmaus: Zwei von ihnen waren enttäuscht, denn sie hatten ihre Hoffnungen auf den Meister Jesus gesetzt. Unterwegs nähert sich Jesus ihnen, doch sie erkennen ihn nicht. Und sie fragten sich: „Brannte uns nicht das Herz, als er mit uns redete?“ Im Moment des Brotbrechens werden ihre Augen geöffnet und sie erkennen den Meister.
Die Haltung von Thomas: Er stand dem Meister und den anderen nahe; gemeinsam lernten sie, beschritten neue Wege, erfüllten ihren Auftrag – die anderen Jünger hatten den Meister gesehen und von ihm den Friedensgruß des auferstandenen empfangen, nur Thomas nicht. Er zweifelte und musste die Wunden an den Händen und am Leib Jesu sehen. Und Jesus sagt zu ihm: „Selig sind, die nicht gesehen haben und doch glauben!“
An Ostern bekennen wir, dass das Leben und die Liebe stärker sind als der Tod. Wie reagierst du in deinem Leben auf diese transformative Botschaft?
Pn. Cristina Scherer, Kirchenkries Walsrode