Mitgegeben auf den Weg

27. Februar 2026

Den Rucksack des Vertrauens wählen

Ein Mann träumte, er gehe mit Jesus einen langen Weg. Jeder trug einen schweren Rucksack voller Sorgen. Schließlich kamen sie an einen Ort mit vielen verschiedenen Rucksäcken. Jesus sagte: „Hier kannst du deine Last abgeben. Nimm stattdessen den leichten Rucksack des Vertrauens.“ Erleichtert tat der Mann das. Doch bald begann er sich zu sorgen: „Ist mein Rucksack bei Jesus sicher?“ Er ging zurück und nahm seine alte Last wieder auf – und sein Friede war fort. Wie oft geht es uns genauso! Wir geben Gott unsere Sorgen im Gebet, nur um sie kurz darauf wieder an uns zu nehmen. Die Bibel ermutigt uns: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7). Doch es genügt nicht, die Last nur abzugeben – wir müssen sie auch bei Gott lassen. Der Prophet Habakuk beschreibt einen Wächter auf einem Turm, der gespannt nach Gott Ausschau hält. Sobald wir Gott unser Problem gebracht haben, dürfen auch wir unseren Blick auf ihn richten und gespannt auf sein Wirken warten. Das erfordert bewusstes Vertrauen: sich weigern, die Sorge wieder an uns zu reißen. Wenn Sie merken, dass Sie Ihren Sorgenrucksack wieder aufgeladen haben, kehren Sie um! Legen Sie die Last erneut ab und nehmen Sie den Rucksack des Vertrauens. Und wenn Sie denken: „Das schaffe ich nicht“, dann denken Sie daran: Gott selbst schenkt Kraft zum Loslassen. Er wirkt in uns sowohl das Wollen als auch das Vollbringen (Philipper 2,13).

Pastor Frank Feldhusen, Walsrode

Gebet

Guter Gott, heute möchte ich Dir meinen schweren Rucksack voller Sorgen abgeben. Schenke mir das Vertrauen, ihn auch bei Dir zu lassen und gespannt auf Dein Wirken zu warten. Amen.

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